Gemeinsam E-Mobil – Carsharinggruppe Maria Enzersdorf – Mödling

Private E-Carsharing Gruppe Maria Enzersdorf – Mödling (ME-MÖ)

Gemeinsam E-Mobil!

Motivation

Ein Auto zu teilen macht ökologisch und finanziell Sinn. Gemeinsam nutzen bedeutet eine Investitionsentscheidung gemeinsam vorzubereiten, den eigenen Bedarf und die Wünsche der anderen Beteiligten in Mobilitätsfragen zu klären. Uns als Pioniere zu verstehen, im Sinn einer nachhaltigen und sauberen Mobilität, ist eine wichtige Motivation für dieses Projekt. Die Förderung des E-Pendler-Programms hat uns bei unserem Entschluss sehr geholfen. Im Schnitt fährt jede Familie 39km täglich – das sollte sich für drei Familien und ein E-Auto locker ausgehen.

Innovation

Es handelt sich bei dem Projekt um das erste aus einer Privatinitiative entstandene Carsharing-Modell mit einem Elektroauto im Bezirk Mödling.

Struktur

Koordinationsgruppe – Johannes Kittel, Ma. Enzersdorf, Ing. Franz Ofner,  Mag. Wolfgang Bernhuber, Ma. Enzersdorf

TeilnehmerInnen und FahrerInnen – insgesamt 10 Personen, der drei Familien, die das E-Auto im Alltag nutzen

Kosten

Infrastruktur / E-Auto Modell

Nissan Leaf Tecna, inkl. 6,6 KW Lader, Typ 2

€ 16.000,00 Investitionskosten mit Batteriemiete (mit Förderung)

Wienenergie E-Tanke Wallbox, Typ 2 Ladestelle
zu je rd. € 1.000,00 inkl. Installationskosten (2 Stück)

Die monatlichen Kosten betragen für jede Familie rd. € 58,00 für Batteriemiete und Leasingrate. Treibstoffkosten fallen zur Zeit kaum an, da vor allem Strom aus der eigenen Fotovoltaikanlage und aus noch kostenfreien Stromtankstellen, z.B. SMATRICS, Mödling oder bei ELLA bei Hofer in Brunn, bezogen wird. Die Wartungskosten sind so gut wie zu vernachlässigen (ca. € 100,00 p.a. werden kalkuliert).

Carsharing Gruppe ME-MÖ

Ein Elektroauto gemeinsam nutzen, statt es die meiste Zeit ungenützt stehen zu lassen, das ist unser Motto. Drei Familien haben sich im Herbst 2014 gefunden, um E-Mobilität gemeinsam auszuprobieren.

Von den Personen, die den Nissan Leaf verwenden, haben 8 Personen eine Jahresnetzkarte in der Kernzone VOR.

Die Reichweite unseres Nissan Leafs beträgt je nach Fahrweise ca.160 km (Sommer) und im Winter etwas weniger.

Wir werden mit dem E-Auto pro Jahr ca. 15.000 km Benzinfahrten ersetzen.

Durch die Carsharing Gruppe Nissan werden in den Familien mehr Fahrten mit den Öffis oder der Bahn kombiniert.

Wir haben ein einfaches Rotationsprinzip vereinbart, bei dem das Auto wöchentlich oder im 10 Tages Rhythmus den Standort zwischen den Familien Kittel, Bernhuber und Ofner wechselt. Dazwischen gibt es individuelle Absprachen. Ein gemeinsam verwendeter “Google Kalender“ macht das möglich, ein Umstieg auf das elektronische „Caruso-System“ wird gerade überlegt. Die Kommunikation ist eine wichtige Schlüsselaufgabe, damit Übergabe und Kostenaufteilung gut klappen.

Resumee

Unser Carsharing-Modell bewehrt sich, zur Zufriedenheit aller Beteiligten, sehr gut. Die technische Ausstattung und die Reichweite des E-Autos sind für unseren Alltagsgebrauch bestens geeignet. Das E-Auto als Carsharing zu nehmen war eine gute Entscheidung. Jeder wartet schon, dass er/sie das E-Auto wieder nutzen kann, weil das leise und umweltschonende Fahren mit dem E-Auto so angenehm ist.

Fakten zur Ökobilanz/Treibhausgaseinsparung

Wir werden ca. 15.000 km im Jahr mit dem E-Auto fahren und so 2,25t CO2 p.a. einsparen. Das E-Auto spart nämlich je km 150g CO2.

Durch die Verwendung von Ökostrom in allen drei Haushalten oder den Strom von der eigenen Fotovoltaikanlage (2 Haushalte, der Dritte ist in Planung seiner PV-Anlage) kann von einer noch höheren Einsparung ausgegangen werden.

Der Effekt durch die vermehrte Kombination mit den Öffis wurde hier noch gar nicht berücksichtigt.

Es werden ca. 7.500 KWh durch die 4mal höhere Effizienz des Elektroautos eingespart.

Treibhausgasemissionen

Für eine objektive Datengrundlage zitieren wir anschließend noch auszugsweise die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien:

Im Betrieb von E-Autos  0g CO2/km!! (im Vergleich zu rd. 130-150g CO2/km Benzin/Diesel)

In der Herstellung von E-Autos rd. 30g CO2/km (im  Vergleich zu rd. 50 g /km CO2 Benzin/Diesel KFZ)

Auch haben Benzin- und Dieselautos viele Teile, die ein E-Auto gar nicht mehr braucht, z.B. Kupplung, Katalysator, Auspuff,…

Gesamtemissionen (vorgelagerte Herstellung des KFZ + Treibstoffes + Betrieb)

E-Auto rd. 50g CO2/km  Emission im Vergleich zu 200-260g CO2/km Benzin/Diesel KFZ

(Quelle: Umweltbundesamt-Studie „ÖKOBILANZ ALTERNATIVER ANTRIEBE – ELEKTROFAHRZEUGE IM VERGLEICH, 2014 Rep 440“):

Die bessere Energieeffizienz und der geringere CO2 Ausstoß des E-Autos ist also mit ca. Faktor 4 besser zu bewerten wie vergleichbare diesel- oder benzinbetriebene Fahrzeuge.

(Quelle: Prof. Dr. DI Manfred Schrödl, Technische Universität Wien
Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe, Vortrag E-Mobilität, Hypo NÖ E-Mobil Tag, März 2015)

Soziale Auswirkungen:

Die intensivere Kommunikation wirkt sich schon nach drei Monaten positiv aus und fördert die Kooperation zwischen den Familien im Sinne einer gelingenden Nachbarschaftshilfe. Die Probefahrten, unsere Begeisterung und Gespräche über E-Mobilität überzeugen viele Menschen von der Machbarkeit und Sinnhaftigkeit des Umstieges auf E-Mobilität.

In Sonnenstrom investieren und zwei Tage Tesla Model S erfahren

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PV-Infoabend 25.6. – PV-Strom ist seit 2013 rentabel 11 cent Produktionskosten möglich

Neuer Fotovoltaik Infoabend am 25.6. um 19:00, Maria Enzersdorf

Neues über aktuelle PV-Anlagentrends und Sonnenstromspeicher tesla powerwall.    Anmelden unter wbernhuber@me.com

Seit 2013 sind die Preise für PV-anlagen so günstig, das sie netto weniger kosten wie noch vor einigen Jahre die geförderten anlagen. Je nach Anlage sind die Stromgestehungskosten unter den Einkaufspreis aus dem Netz. Die Produktionskosten liegen bei 0,11 € je kWh. Die Fotovoltaik-Einkaufsgemeinschaft, in Kooperation mit 10hoch4, gibt bei allen neu bestellten pv-anlagen 2 Tage TESLA-fahren mit unbeschränkten km dazu. E-Mobilität ist die ideale Ergänzung zum eigenen Sonnenstrom. Die Kunden von E-carent sind begeistert.

Einladung zum PV-Info Abend am 25.6.2015, um 19:00 in Maria Enzersdorf

Ab sofort können alle, die sich jetzt für eine neue Fotovoltaikanlage über die PV-Einkaufsgemeinschaft entscheiden, 2 Tage mit dem TESLA Model S das beste E-Auto der Welt erfahren.

Damit die Entscheidung leichter fällt gibt es
einen PV-Info Abend am 25.6.2015, um 19:00 in Maria Enzersdorf

Anmelden unter wbernhuber@me.com

400 neue E-Ladestellen im Raum Wien

Bis Ende 2015 werden im Großraum Wien zusätzliche 400 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge errichtet. Das hat ein Konsortium aus Wien Energie, NTT DATA und Schrack angekündigt, das damit für den bisher größten Rollout smarter Ladestellen-Infrastruktur in Europa sorgt. Die Verfügbarkeit öffentlicher Ladestellen gilt als der Schlüssel für eine raschere Verbreitung der Elektromobilität. Mit ihrer Initiative geben die drei Unternehmen einen entscheidenden Impuls in Richtung einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Verkehrszukunft.

Weitere Stationen werden durch die ELLA AG Errichtet

 

ÖKO-Bilanz von alternativen Antriebsystemen des Umweltbundesamtes Ö

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Es gibt jetzt aktuelle Zahlen zum Thema ÖKO-Bilanz von alternativen Antriebssystemen für PKWs

Bezüglich E-Mobilität gibt es folgende Info für Interessierte –

Was relativ logisch erscheint ist, dass E-Autos mit Ökostrom einen Riesenvorteil haben , was die Treibhausgasemissionen anbelangt, gegenüber dem Benzin/Diesel Auto.

Das ist auch lt. Umweltbundesamt-Studie so. Siehe Link unten.

Treibhausgausemissionen:

Im Betrieb von E-Autos  0 g /km!! (im Vergleich zu rd. 130 g /km Benzin/Diesel)

– In der Herstellung von E-Autos rd. 30 g /km (im  Vergleich zu rd. 50 g /km Benzin/Diesel KFZ)

Auch haben Benzin- und Dieselautos viele Teile, die ein E-Auto gar nicht mehr braucht, z.B. Kupplung, Katalysator, Auspuff,…

– Gesamtemissionen (vorgelagerte Herstellung des KFZ + – des Treibstoffes + der Betrieb)

E-Auto rd. 50 g /km  Emission im Vergleich zu 200-260 g /km Benzin/Diesel KFZ

Interessantes Ergebnis ist: Die Wasserstoffautos schneiden ganz schlecht ab, weil die Herstellung von Wasserstoff extrem aufwendig und abgasreich ist.

Anbei der Link zur Kompletten Studie

http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0440.pdf

Seite 68 – 70 sind die Endergebnisse mit Schaubild

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Günstigere E-Autos kommen schneller als erwartet …

Electric cars may seem like a niche product that only wealthy people can afford, but a new analysis suggests that they may be close to competing with or even beating gas cars on cost.

The true cost of lithium-ion batteries in electric cars is a secret closely held by manufacturers. And estimates of the cost vary widely, making it tough to determine just how much lower they must go before electric vehicles with long ranges can be affordable for most buyers. But a peer-reviewed study of more than 80 estimates reported between 2007 and 2014 determined that the costs of battery packs are “much lower” than widely assumed by energy-policy analysts.

The authors of the new study concluded that the battery packs used by market-leading EV manufacturers like Tesla and Nissan cost as little as $300 per kilowatt-hour of energy in 2014. That’s lower than the most optimistic published projections for 2015, and even below the average published projection for 2020. The authors found that batteries appear on track to reach $230 per kilowatt-hour by 2018.

If that’s true, it would push EVs across a meaningful threshold. Depending on the price of gas, the sticker price of an EV is expected to appeal to many more people if its battery costs between $125 and $300 per kilowatt-hour. Because the battery makes up perhaps a quarter to a half of the cost of the car, a substantially cheaper battery would make the vehicle itself significantly cheaper too. Alternatively, carmakers could maintain current EV prices but offer vehicles with much longer ranges.

The range would likely be crucial for many buyers because it’s so much cheaper to “fill” an EV with electricity—charging a car with a 300-mile range could cost less than $10. Given the disparity in gasoline and electricity prices, the study’s authors, Bjӧrn Nykvist and Måns Nilsson, research fellows at the Stockholm Environment Institute, say that if batteries fall as low as $150 per kilowatt-hour, this could lead to “a potential paradigm shift in vehicle technology.”

The analysis suggests that the cost of packs used by the leading EV manufacturers is falling about 8 percent a year. Although Nykvist acknowledges that “the uncertainties are large,” he says it’s realistic to think that this rate of decline could continue in the coming years, thanks to the economies of scale that would be created if large manufacturers like Nissan and Tesla follow through with their separate plans to massively increase production. The speed at which the cost appears to be falling is similar to the rate that was seen with the nickel metal hydride battery technology used in hybrids like the Toyota Prius, he says.

Nykvist and Nilsson relied on estimates from a variety of sources: public statements by EV manufacturers, peer-reviewed literature, news reports (including from MIT Technology Review), and so-called gray literature, or research papers published by governments, businesses, and academics.

Luis Munuera, an energy analyst for the International Energy Agency, and Pierpaolo Cazzola, a transport policy analyst for the same agency, caution in an e-mail to MIT Technology Review that the cost reductions implied in the new analysis “should be taken with care,” since battery cost figures from disparate sources are often not directly comparable. Further, they point out, the degree to which cost decline trends for energy technologies can be extrapolated into the future is unclear. Still, they admit, “we have seen events moving quicker than expected in lithium-ion battery technology.”

link zum Artikel

 

Photovoltaik- Infoabend 19:00 am 06.03.2015, Maria Enzersdorf, Schlösschen ad Weide, Hauptstraße 52

Photovoltaik – Infoabend – „Mit Sonnenenergie in die Energiefreiiheit“

Präsentation der Ergebnisse eines Energieautonomieprojekes – mit dem Umweltpreis  2014 der Gemeinde Maria Enzersdorf ausgezeichnet

Günstige Preise und gute Stromerträge machen die Fotovoltaik rentabel. ( Förderungen können die Energiewende nur beschleunigen.

Die PV-Anlagen die von der Einkaufsgemeinschaft initiert wurden machen ca. Drittel der Sonnenstrom produktion  in der Region aus.

Wann – 19:00,  06.03.2015

WO -Schlösschen ad Weide; HauptStraße 52

PV-Anlagen – eine rentable Angelegenheit

Energieauonomie – der Weg ist das Ziel

Stromspeicher – Lösungen sind im kommen

Erstes E-Carsharing Projekt stellt sich vor

E-Mobilität und E-Tankstellen und Förderungen

Alle InteressentInnen und BetreiberInnen von PV-Anlagen sind herzlich willkommen!

Anmelden mit MAIL

 

Die Eckpunkte des prämierten Energieautarkie-Projektes sind –

  • Energie sparen durch bessere Fenster und Isolierung,
  • Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte, LED-Beleuchtung
  • Umstellung der Heizung von Gas auf Wärmepumpe mit einem Erdpufferspeicher ca. 60 m2
  • PV-Anlage (ca 8 kWp) mit Backup Batterie-System für Stromversorgung
  • Nutzung Abwärme PV-Module für Erdspeicher unter gleichzeitiger Kühlung der Module (Wechselwirkung)
  • Bedarfsweise Verteilung / Zwischenspeicherung der hergestellten Solarwärme in die 3 Ladeebenen Warmwasser, Niedertemperaturheizung, Erdspeicher
  • Senkung des Energieverbrauches durch Rollläden und Fenstertausch
  • Ergebnis sind 30.000 KWH Jahresenergiebedarf wurden tw. eingespart und durch erneuerbare Energien ersetzt.Das Gas wurde abgemeldet.

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Wir gehen weiter!

Photovoltaik- Infoabend 19:00 am 22.11.2014, Schlösschen ad Weide

Photovoltaik – Infoabend

Präsentation eines Energieautonomieprojekes – mit dem Umweltpreis  2014 der Gemeinde Maria Enzersdorf ausgezeichnet

Mit Sonnenenergie in die Energiefreiiheit

Wann – 19:00,  22.11.2014,

WO -Schlösschen ad Weide; HauptStraße 52

Der Vortrag fand unter reger Publikumsbeteiligung statt. Der Vortragsraum im Schlösschen ad Weide war fast voll und die neugierigen BesucherInnen wollten

Die Eckpunkte des präsentiertenEnergieautarkie-Projektes sind –

  • Energie sparen durch bessere Fenster und Isolierung,
  • Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte, LED-Beleuchtung
  • Umstellung der Heizung von Gas auf Wärmepumpe mit einem Erdpufferspeicher ca. 60 m2
  • PV-Anlage (ca 8 kWp) mit Backup Batterie-System für Stromversorgung
  • Nutzung Abwärme PV-Module für Erdspeicher unter gleichzeitiger Kühlung der Module (Wechselwirkung)
  • Bedarfsweise Verteilung / Zwischenspeicherung der hergestellten Solarwärme in die 3 Ladeebenen Warmwasser, Niedertemperaturheizung, Erdspeicher
  • Senkung des Energieverbrauches durch Rollläden und Fenstertausch
  • Ergebnis sind 30.000 KWH Jahresenergiebedarf wurden tw. eingespart und durch erneuerbare Energien ersetzt.Das Gas wurde abgemeldet.

Anschließend wurde speziell die Frage welchen Beitrag die  Fotovoltaik und der Solarenergie zur Energieversorgung im Haushalt spielen kann diskutiert.

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Ein gelungener und informativer Abend  mit Informationen und Erfahrungsaustausch zu den Themen

PV-Anlagen – eine rentable Angelegenheit

Energieauonomie – der Weg ist das Ziel

Stromspeicher – Lösungen sind im kommen

E-Mobilität und E-Tankstellen und Förderungen

Alle InteressentInnen und BetreiberInnen von PV-Anlagen sind herzlich willkommen!

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